10.-12. Juli2026 Auch 2026 trifft sich die feiernde Menge wieder drei Tage zum 35. Straßenfest in der Erlanger Bismarckstraße am 11., 12. und 13. Juli. Noch immer ist das Fest selbstorganisiert und unkommerziell. Der Erlös wird an politische und soziale Projekte gespendet. Line Up und weitere Infos: https://strassenfest.org
Hörgeschichte auf Radio Z Aus dem Kampf heraus gegen Spekulation und Wohnraumvernichtung entstand 1989 das Erlanger Bismarckstraßenfest. Die „B26“ war damals ein traditionsreiches Haus für Groß-WGs und stadtbekanntes „Politikum“.
Einmal im Jahr erobert sich die linke Szene in der kleinen mittelfränkischen Großstadt Erlangen die Straße zurück – mit dem Bismarkstraßenfest, das mittlerweile drei Tage lang tobt. Der historische Ursprung des Festes liegt im Kampf gegen Wohnraumvernichtung und Spektulation in den 1980er und 90er Jahren. Im Zentrum der Auseinandersetzung: Das Anwesen an der Bismarkstraße 26, kurz B26, ein traditionsreiches Haus für Groß-WGs, ein stadtbekanntes „Politikum“. Die politische Agenda des Erlanger Bismarckstraßenfestes wurde im Verlauf der Jahrzehnte immer wieder erweitert. So wurde das Fest im Kleinen zu einem Spiegelbild der aktuellen linken Debatten im Großen. Dieter war ein langjähriger Aktivist der Erlanger autonomen Szene. Er verstarb vollkommen unerwartet im Jahr 2025. Ihm und der linken Szene ist diese Sendung der Zwischenfälle gewidmet.
Europas Grenzen in der Sahara – Migration, Abschiebungen und Solidarität – Mit Azizou Chéhou & Moctar Nalosso (Agadez, Niger)
22.04.26 | 19:30 | Infoladen Luitpoldstr. 15, Erlangen Die europäischen Grenzpolitiken enden nicht an den Außengrenzen der EU. Deals mit Staaten in Nord- und Westafrika zielen schon weit südlich der Mittelmeerküste auf repressive Kontrolle von Migration und Flucht – mit verhängnisvollen Folgen für Menschen auf der Flucht. Tausende sterben nicht nur im Mittelmeer oder im Atlantik, sondern auch auf den Routen durch die Sahara. Alarme Phone Sahara (APS) arbeitet u.a. in Agadez und im Norden Nigers, um Menschen zu helfen, die auf diesen Routen in Not geraten.
Soliparty für linke Strukturen in Erlangen line up: Bassozial • Nürnberg Westlake x Hayter • clear memory • Leipzig Bgrail • Erlangen + warm-up: The 2nd Hand
Seit den 1980ern ermöglichten die Räume in der Erlanger Feldstraße 22 politisches, solidarisches und antifaschistisches Engagement– nun beginnt ein neues Kapitel. Im März eröffnen wir einen neuen Raum im Herzen des Zollhausviertels.
45 Jahre ohne Frida Poeschke und Shlomo Lewin. Am 19. Dezember 1980 wurden die beiden aus antisemitischen Motiven in Erlangen ermordet. Der Täter: Burschenschafter und Mitglied der neonazistischen Wehrsportgruppe Hoffmann. Die Ermittlungsbehörden zogen einen antisemitischen Hintergrund lange Zeit nicht in Betracht, die Erlanger Stadtgesellschaft kehrte recht schnell zum Alltag zurück. Shlomo Lewin und Frida Poeschke gerieten daraufhin lange in Vergessenheit. Das erst 2010 wieder einsetzende Gedenken seitens der Stadt Erlangen war immer wieder von Entpolitisierung geprägt. Dagegen richten sich seit 2012 antifaschistische Gruppen mit einer jährlichen Gedenkkundgebung. … weiterlesen aufkritischesgedenken.de Infos zur Wehrsportgruppe Hoffmann – „Vereinigung der Einzeltäter“
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