Von Miethaien und Wohnklos

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Hörgeschichte auf Radio Z
Aus dem Kampf heraus gegen Spekulation und Wohnraumvernichtung entstand 1989 das Erlanger Bismarckstraßenfest. Die „B26“ war damals ein traditionsreiches Haus für Groß-WGs und stadtbekanntes „Politikum“.

Dieter mit Miethai auf dem Erlanger Straßenfest in der Bismarckstraße

Einmal im Jahr erobert sich die linke Szene in der kleinen mittelfränkischen Großstadt Erlangen die Straße zurück – mit dem Bismarkstraßenfest, das mittlerweile drei Tage lang tobt.
Der historische Ursprung des Festes liegt im Kampf gegen Wohnraumvernichtung und Spektulation in den 1980er und 90er Jahren. Im Zentrum der Auseinandersetzung: Das Anwesen an der Bismarkstraße 26, kurz B26, ein traditionsreiches Haus für Groß-WGs, ein stadtbekanntes „Politikum“. Die politische Agenda des Erlanger Bismarckstraßenfestes wurde im Verlauf der Jahrzehnte immer wieder erweitert. So wurde das Fest im Kleinen zu einem Spiegelbild der aktuellen linken Debatten im Großen.
Dieter war ein langjähriger Aktivist der Erlanger autonomen Szene. Er verstarb vollkommen unerwartet im Jahr 2025. Ihm und der linken Szene ist diese Sendung der Zwischenfälle gewidmet.

Alarme Phone Sahara – Infotour

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Europas Grenzen in der Sahara – Migration, Abschiebungen und Solidarität – Mit Azizou Chéhou & Moctar Nalosso (Agadez, Niger)

Alarm Phone Sahara Infotour

22.04.26 | 19:30 | Infoladen Luitpoldstr. 15, Erlangen
Die europäischen Grenzpolitiken enden nicht an den Außengrenzen der EU. Deals mit Staaten in Nord- und Westafrika zielen schon weit südlich der Mittelmeerküste auf repressive Kontrolle von Migration und Flucht – mit verhängnisvollen Folgen für Menschen auf der Flucht. Tausende sterben nicht nur im Mittelmeer oder im Atlantik, sondern auch auf den Routen durch die Sahara. Alarme Phone Sahara (APS) arbeitet u.a. in Agadez und im Norden Nigers, um Menschen zu helfen, die auf diesen Routen in Not geraten.

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FELDVERSUCHE 

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Soliparty für linke Strukturen in Erlangen
line up:
Bassozial • Nürnberg
Westlake x Hayter • clear memory • Leipzig
Bgrail • Erlangen
+ warm-up: The 2nd Hand

Seit den 1980ern ermöglichten die Räume in der Erlanger Feldstraße 22 politisches, solidarisches und antifaschistisches Engagement– nun beginnt ein neues Kapitel. Im März eröffnen wir einen neuen Raum im Herzen des Zollhausviertels.

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In Gedenken an Shlomo Lewin und Frida Poeschke

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Rechten Terror erinnern und bekämpfen
20.12.24 | 18:30 – Hugenottenplatz Erlangen
Kundgebung der der initiative kritisches gedenken und der Gruppe Antithese

45 Jahre ohne Frida Poeschke und Shlomo Lewin. Am 19. Dezember 1980 wurden die beiden aus antisemitischen Motiven in Erlangen ermordet. Der Täter: Burschenschafter und Mitglied der neonazistischen Wehrsportgruppe Hoffmann. Die Ermittlungsbehörden zogen einen antisemitischen Hintergrund lange Zeit nicht in Betracht, die Erlanger Stadtgesellschaft kehrte recht schnell zum Alltag zurück. Shlomo Lewin und Frida Poeschke gerieten daraufhin lange in Vergessenheit. Das erst 2010 wieder einsetzende Gedenken seitens der Stadt Erlangen war immer wieder von Entpolitisierung geprägt. Dagegen richten sich seit 2012 antifaschistische Gruppen mit einer jährlichen Gedenkkundgebung.
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Infos zur Wehrsportgruppe Hoffmann – „Vereinigung der Einzeltäter“